Havelland
Frauenfahrt 2008 vom RaW über Werder nach Brandenburg
Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt,
bei unserer Frauenfahrt, von der jede träumt:
überwiegend waren es gute Träume.
Hochmodern waren Duschen und Sanitärräume:
in Werder dort, wo wir auch schliefen;
in Brandenburg wir ¼ km liefen.
Weh dem, der nachts musste auf den Ort,
versagte sich am Abend das Bier sofort.
Das Frühstück in Werder (Sportcasino) war sehr, sehr lecker,
da gab es wirklich kein Gemecker.
Brandenburgs Gewässer haben es uns angetan.
Nach Werder war am 2. Tag mit 40 km Brandenburg dran.
Am Ufer Reiher, in den Lüften der Milan,
Familie Schwan, daneben Flügel trocknend der Kormoran.
Wildgänse weideten am Wasser klar,
entflogen schnatternd mit ihrer Kinderschar.
Himmel und Landschaft wie im fernen Litauen,
doch waren wir gar nicht allzu weit von Nauen.
An uns vorbei zog gemächlich manch großer Pott,
auch Motorboote langsam, einige ziemlich flott.
Bei schönstem Wetter ruderten wir mit Vergnügen,
streckenweise auch nicht, sonst müsste ich lügen.
Wir älteren Damen, wir Frauen, wir Roten
waren unterwegs mit drei schönen Booten.
Um die Boote zu schonen bei einer Rast,
versanken wir am Ufer bis zum Knie im Morast.
Teamgeist, Beständigkeit und Mut,
trotz Anstrengungen ging es allen recht gut.
Kunst und Kultur gehörten auch zur Planung;
kaum eine hatte von dem Juwel, der Kirche von Radewege, eine Ahnung.
Da wir Frauen nicht nur auf KW gerne singen,
ließen wir am Beetzsee nach dem Baden das Bollmann-Lied erklingen.
Und Anne hielt sich wie ein tapferer Ritter,
als die Fachfrauen aus ihrem Fuß entfernten den (halben) Splitter.
Eva hatte es mit der Kassenverwaltung nicht leicht.
Sie musste achten, dass das Geld in der Fahrtenkasse reicht.
Am 18.6. in Brandenburg im Ruder-Club Havel
Saßen wir abends an Veras Geburtstagstafel.
In Werder angekommen (19.6.) waren wir mehr oder weniger k.o.;
Das Ziel erreicht zu haben, waren alle sehr froh.
Wir danken herzlich Gisela, Vera und Anne
für eine Wanderruderfrauenfahrt ohne Panne.
Brigitte Schoelkopf
