Ehrung für die beste Jugendarbeit
Am 30. Mai 2008 zeichnete der Senator für Inneres und Sport, Ehrhart Körting, einige Vereine, unter anderem den Ruderklub am Wannsee für die beste Jugendarbeit 2007 aus.
In Vertretung von Markus Schilling und Jakob Spring nahm ich die Plakette und Ehrenurkunde für die Sportart Rudern entgegen. Die Ehrung beinhaltet eine Sportmaterialspende in Höhe von 200,- EUR. Neben dem RaW wurden auch andere Vereine geehrt, ich möchte hier aber nur die „Schneehasen“, einen Ski-verein in Berlin, erwähnen.
Die Veranstaltung, zu der mich Peter Sturm begleitete, fand in einer umgestalteten Industriehalle von Vattenfall statt, in der sich noch eine alte Heizkraftanlage zu Museumszwecken befand. Auffallend war, dass die Sportvereine zum Großteil Vertreter aus dem Vorstand zu dieser Veranstaltung geschickt haben. Daher stellte der Präsidenten des Landessportbundes Berlin, Peter Hanisch, positiv fest, dass der RaW mit einer Vertreterin der Jugendleitung erschienen war.
Senator Körting betonte in seinem Vortrag besonders die soziale und gewaltpräventive Arbeit der Sportvereine, und die Vorsitzende der Sportjugend Berlin, Claudia Zinke, hob die vorbildliche, ehrenamtliche Tätigkeit der Kinder- und Jugendbetreuer hervor. Weiterhin wurde erwähnt, dass die Senatsverwaltung die verschiedenen Sportverbände bereits seit 1953 auszeichnet. Hierzu gehörten jetzt auch erstmals sechs Grundschulen, die besonders gut mit Sportvereinen zusammen gearbeitet haben, was mit der Zunahme von Ganztagschulen auch erforderlich ist. Anschließend gab es beim sehr leckeren Büffet noch interessante Gespräche mit anderen Vereinsvertretern.
Zum Schluss möchte ich noch mal allen Mitgliedern der Jugendabteilung gratulieren und mich bei allen bedanken, die uns im letzen Jahr zur Seite standen. Auf eine erfolgreiche Saison 2008!
Sophia Starke
Anmerkung: Der RaW hat die Auszeichnung nach mehrjähriger Unterbrechung bereits zum 16. Mal erhalten. An der Spitze steht der RC Tegel, der 2006 sogar zum 20. Mal ausgezeichnet wurde. Danach folgen in sehr deutlichem Abstand sechs weitere Rudervereine. Früher waren leistungssportliche Kriterien für die Auszeichnung maßgebend, seit einer Reihe von Jahren werden brei-tensportliche Kriterien gewertet. Diese werden von den Sportverbänden festgelegt, in unserem Fall ist dies der Landesruderverband/Berliner Ruderjugend.
Im Jahr 1962 hat der RaW unter dem Jugendtrainer Boris Ulrich (s. Besondere Geburtstage S. 25) das dritte Mal in Folge die Auszeichnung gewonnen und konnte dafür den C-Vierer „Senatspreis“, der leihweise zur Verfügung stand, endgültig in seinen Besitz übernehmen.
Peter Sturm
