BRJ-Hallensportfest 2008
1. März: Viel zu früh trafen wir uns in der S-Bahn auf dem Weg zum Hallensportfest der Berliner Ruderjugend. Dieses Jahr fand es in der Levi-Strauss-Realschule in Treptow-Köpenick statt und da das ja nicht gleich nebenan ist, kostete es uns einiges Herumgeirre bevor wir die Schule schließlich fanden.
Pünktlich um 10 Uhr ging es los. Begonnen haben die Jahrgänge ‘93-‘90 mit dem Mehrkampf, der eine Ergostaffel, Hindernisläufe, die traditionelle Schätzfrage und dieses Jahr auch Dosenwerfen einschloss. Hier konnten wir einen 2. und einen 3. Platz erzielen.
Nach den Jugendlichen folgten dann die jüngeren Jahrgänge ab 14 Jahren. Sie erreichten sogar zwei erste und einen dritten Platz.
Aber damit nicht genug: Beim Tauziehen, das eigentlich ein Steckenpferd der Junioren war, kam es zu einem Unentschieden von drei Mannschaften und nach Wiederholung mussten wir uns mit dem dritten Platz zufrieden geben … Die Kinder hingegen konnten sich problemlos den 1. Platz erkämpfen: Sie schlugen unter tobendem Anfeuern selbst die Mannschaften, deren Teilnehmern mehr als doppelt so groß waren.
Dem Tauziehen folgte dann die Vereinsstaffel, die dieses Jahr etwas ungewöhnlich verlief:
Es begann damit, dass die Jung-RaW Staffel in einem grandiosen Lauf alle Gegner hinter sich ließ, und mit 20 m Vorsprung gewann. – Doch noch während wir jubelten, disqualifizierte uns das Kampfgericht, da unser letzter Läufer die Ziellinie zwar überquert hatte, jedoch nicht an der vorgeschriebenen Stelle.
Da die Situation aber sehr unübersichtlich war, entschied man sich, den letzten Lauf zwischen RaW und Arkona (den zweiten) noch mal auszutragen: Linus, der für den RaW lief gewann erneut, jedoch stürzte der Läufer Arkonas und verletzte sich.
Eigentlich wollten wir uns auf ein Unentschieden einigen, doch das Kampfgericht berief erneut einen Lauf ein, den wir akzeptierten, da uns ja auch Arkona eine Chance eingeräumt hatte: Diesmal verlor Linus, der nach zwei Siegen schon wieder antreten musste, gegen Arkonas Ersatzmann.
Bei der Siegerehrung für die Staffel erhielten wir dann jedoch zum silbernen Pokal einen kleinen Ausgleich: Eine Urkunde für „Herausragende Fairness“, deren Kopie nun am Jung-RaW-Brett im Klubhaus hängt. Das war ein netter Ausklang eines im Grunde erfolgreichen Turniers. Die Rückfahrt verlief erfreulich ereignislos.
Linus Krumrey und Cathalina Groth
